Maria Antonie (Toni) Gaßner-Wechs

Mundartdichterin, geb. 11.02.1900 in Bad Oberdorf als Tochter des Zimmermeisters Fridolin Wechs, verst. am 01.03.1956 in Bad Oberdorf.

Ihre Kinder- und Jugendjahre verliefen ohne große Ereignisse. Jedoch prägten sich ihr schon damals Menschen mit besonderen Eigenarten tief ein. 1923 heiratete sie Josef Gaßner, einen Beamten der Reichsbahn. Beide Ehepartner liebten den Ostrachtaler Dialekt, den Toni mit ihrem Vater sprach. Von ihm stammen viele Anekdoten, die das Ehepaar aufschrieb. Gedichte und Lieder von Gaßner-Wechs wurden von Karl Hafner, dem Hauptlehrer von Hindelang, vertont. Im März 1936 fand die Uraufführung des ersten Theaterstücks „Gstärgrindeg“ statt. Der Erfolg der Theaterstücke von Toni Gaßner-Wechs, zusammen mit ihrem Mann geschrieben, beruhen darauf, dass es ihr gelang, die Mentalität ihrer Landsleute lebensecht darzustellen. Mit der „Hindelanger Mundartmesse“ hielten ihre Texte Einzug in das Kirchenjahr. 1953 erschien der kleine Band „Allgäuer Lüftle“ mit 12 Erzählungen in Mundart. 1958 folgte mit „Bändl und Blacha“ eine Auswahl ihrer Gedichte, 2008 eine Sammlung ihrer Kurzgeschichten „Dazumal bei uns im Schnee“. Ihre Bühnenstücke sind in dem umfangreichen Band „Allgäuer Bühnenstücke“ versammelt.

 

 

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